Fastnacht in Franken 2017

Rekordergebnis für „Fastnacht in Franken“ – Erfolgreichste Sendung des BR Fernsehens

4,47 Millionen Zuschauer bundesweit – und damit so viele wie nie – sahen die Jubiläumsausgabe von „Fastnacht in Franken“, die Prunksitzung des Fastnacht-Verband Franken. Seit bereits 30 Jahren entsteht die Kult-Sendung in Zusammenarbeit mit dem BR-Studio Franken. Der Marktanteil lag bei 52,6 Prozent in Bayern und erzielte einen neuen Bestwert. Damit liegt die diesjährige Live-Sendung nicht nur im Vergleich aller „Fastnacht in Franken“-Sendungen auf dem ersten Platz, sondern ist auch die erfolgreichste Sendung des BR Fernsehens seit 1991.

„Fastnacht in Franken“ erreichte im Jubiläumsjahr mit einem hochkarätigen Programm Rekordwerte: Durchschnittlich 4,47 Millionen Zuschauer – 2,60 Millionen aus Bayern und nochmals 1,9 Millionen außerhalb des Freistaats – verfolgten die Live-Sendung aus den Mainfrankensälen im unterfränkischen Veitshöchheim. Der Marktanteil in Bayern lag bei 52,6 Prozent – so hoch wie nie zuvor. Damit ist die diesjährige Ausgabe von „Fastnacht in Franken“ nicht nur die erfolgreichste Sendung im BR Fernsehen, sondern dürfte sich auch in diesem Jahr wieder an die Spitze der erfolgreichsten Sendungen in allen Dritten Programmen in Deutschland setzen.

Auch beim jüngeren Publikum kam die Live-Übertragung der Prunksitzung so gut an wie nie zuvor: Fast jeder dritte Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren verfolgte die „Fastnacht in Franken“ – 31,1 Prozent Marktanteil wurden erzielt.

Absolute Spitzenwerte erzielte die Sendung kurz nach 22.00 Uhr, als sich 5,4 Millionen Zuschauer deutschlandweit über Michl Müller amüsierten.

Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks:
„Ich freue mich, dass das Interesse unseres Publikums an ‚Fastnacht in Franken‘ gerade im Jubiläumsjahr so herausragend war. Von den Pointen der Künstler, über die Tänze der Garden bis hin zur stimmigen Gesamtkonzeption der Sendung – das war hochkarätige Unterhaltung. Mein herzlicher Dank gilt unserem Partner, dem Fastnacht-Verband Franken, den Künstlern sowie dem Produktions- und Redaktionsteam des BR.“

Dr. Reinhard Scolik, Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks:
„Bisher kannte ich die ‚Fastnacht in Franken‘ nur aus dem Fernsehen, jetzt war ich zum ersten Mal live dabei. Es war großartig, die fränkische Leidenschaft für die Fastnacht vor Ort mitzuerleben. Dass die Sendung einen Rekordwert erreicht hat, freut mich umso mehr, sie war aber auch einfach sehr gut! Die überragende Zuschauerresonanz in Bayern und bundesweit bestätigt die hohe Qualität unserer ‚Fastnacht in Franken‘.“

Dr. Kathrin Degmair, Leiterin des Studio Franken:
„Dass die ‚Fastnacht in Franken‘ im 30. Jahr eine solche Traumquote beschert – das freut uns riesig und macht uns stolz. Es zeigt die Verbundenheit unseres Publikums mit der Sendung, die ein Stück gesamtbayerisches Kulturgut geworden ist. Ich danke ganz herzlich unseren herausragenden Künstlern und dem wunderbaren Team aus Fastnacht-Verband, BR-Redaktion und -Produktion. Die Leidenschaft jedes einzelnen, ob vor oder hinter der Kamera, macht den einzigartigen Charme dieser Sendung aus, die von tiefgründigen Büttenreden über pointierte Unterhaltung und Klamauk bis hin zu Tanzdarbietungen ersten Ranges Brauchtum vom Feinsten bietet.“

Bernhard Schlereth, Präsident Fastnacht-Verband Franken e.V.:
„Ich möchte aus der Rede von Ministerpräsident Seehofer beim Staatsempfang zitieren: ‚Qualität setzt sich durch.‘ Die ganzjährige hervorragende Zusammenarbeit von Fastnacht-Verband und der Redaktion vom Studio Franken sowie dem Fernsehdirektor Dr. Scolik war Grundlage dieses Erfolgs. Diese hochkarätige Sendung konnte nur entstehen durch ein äußerst engagiertes Produktionsteam vom BR, das die professionellen Beiträge der Künstler perfekt in Szene gesetzt hat. Das Ergebnis ist eine Herausforderung für die Zukunft.“

Hochkarätiges Programm bei „Fastnacht in Franken“
Über die Sendezeit von mehr als drei Stunden führte Sitzungspräsident Bernd Händel durch das Programm der Prunksitzung des Fastnacht-Verband Franken: in fränkischer Tradition mit Tanz, Musik und Büttenreden mit zeitgeschichtlicher Satire und Humoristischem aus Alltag und Politik. Mit hochkarätigen Künstlern der fränkischen Unterhaltung reihte sich im 30. Jahr der „Fastnacht in Franken“ wieder Höhepunkt an Höhepunkt: darunter Michl Müller, Heißmann & Rassau, Peter Kuhn, die Parodis, Matthias Walz, Otmar Schmelzer, Sebastian Reich mit seiner Nilpferddame Amanda, Oliver Tissot, die Altneihauser Feierwehrkapell’n, Tänzerinnen und Tänzer der Spitzenklasse sowie Brauchtumsgruppen aus ganz Franken. Sein Debut vor dem Millionenpublikum von „Fastnacht in Franken“ meisterte der erst 16 Jahre alte Marco Breitenbach von der Schwarzen Elf in Schweinfurt mit Bravour. Ebenfalls aus Schweinfurt kommt der 23-jährige Nachwuchsstar Jonas Paul.

Prominente Gäste im Saal
Das Programm der Traditionssendung verfolgten bayerische Spitzenvertreter aus Politik und Gesellschaft vor Ort in den Mainfrankensälen, unter anderem der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer, die Präsidentin des Bayerischen Landtags Barbara Stamm sowie zahlreiche bayerische Minister, Fraktionsvorsitzende, Parteivorsitzende sowie Bundestags- und Landtagsabgeordnete.

BR Fernsehen deklassiert die Konkurrenz
Bei einem gestrigen Tagesmarktanteil von 28,9 Prozent für das BR Fernsehen hatten die anderen Programme in Bayern keine Chance: Das Erste, auf Platz 2 der meisteingeschalteten Programme, kam gestern auf 12,1 Prozent Marktanteil. Den dritten Platz belegte das ZDF mit 7,6 Prozent Tagesmarktanteil. Alle anderen Sender blieben deutlich darunter.

Wiederholungen von „Fastnacht in Franken“ im BR Fernsehen:
Samstag, 18. Februar 2017, 20.15 bis 23.45 Uhr
Faschingsdienstag, 28. Februar 2017, 12.30 bis 16.00 Uhr

Quelle: Veronika Körber
Fotos: © https://www.cms-medien.eu

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